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Flugsportvereinigung Kassel-Zierenberg e.V.

Fliegen & Fliegen lernen

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Das Glück liegt im hohen Steigen

Am Donnerstag, der Feiertag Christi Himmelfahrt, war Marius auf dem Weg, mit seinen Eltern, zum Dörnberg. Einen genauen Plan hatte er nicht, außer dass er mit seinem Bruder einen gemeinsamen Flug an diesem Tag machen wollte. Aber Marius hoffte auch auf eine ASW28 und auf einen schönen langen Flug. Jörn war mit seinem Caddy auch auf dem Weg zum Fliegerlager. Er hatte an diesem Morgen Eva mitgenommen. Auf seiner Agenda stand an diesem Morgen Windendienst. Sie bogen aus Fürstenwald links ab, Richtung Dörnberg. Eva schaute zum Himmel und sie freute sich auf einen vor ihr liegenden schönen Flugtag. In unserem Fliegerlager vor dem Haupthaus, versammelten sich alle Vereinsmitglieder. Nichts ist wie sonst die Jahre, denn alle standen weiträumig und mit großem Abstand voneinander entfernt. Wir hatten eine lange Winterpause durch den Corona Virus und waren froh, dass wir wieder etwas Vereinsleben hatten und fliegen konnten. Auf jeden Fall war es uns wichtig uns gegenseitig zu schützen, dass es so bleibt und wir regelmäßig fliegen können. Stefan Krull stellte sich kurz vor die Gruppe und betonte noch mal die wichtigsten Regeln zur unbedingten Einhaltung, denn sonst können wir wieder einpacken. Ab diesem Frühjahr gab es am Tower, ganz komfortabel die Möglichkeiten, zum Händewaschen und jetzt auch Desinfektionsmittel zum Reinigen der Flugzeuge, Telefone und Funkgeräten. Ulli war an diesem Morgen leitender Fluglehrer, es wurden die Flugzeuge eingeteilt, wir gingen Richtung Halle und Jörn setzte sich mit der Winde in Bewegung, Christian und Michael hatten sich die Route Würzburg und Thüringer Wald ausgesucht, mit dem Duo Discus xLT. Stephan hatte mit seinem Discus T auch einen ähnlichen Plan. Richard probierte mit der ASG 29 eine Runde zu fliegen und Aaron hatte sich eine ASW 28 sich reserviert. Drei Segelflieger blieben am Platz für Schulungsflüge. Marius wurde noch mal geprüft werden, bevor er Gäste, auch wenn es sein Bruder war, fliegen durfte. An diesem Tag waren die Bedingungen schwierig. Wer Glück hatte kam in der Blauthermik gut hoch, sogar sehr hoch. Das freut das Segellfiegerherz so richtig. Zwischendurch kamen aber Abschirmungen und noch der Wind machte den Überlandfliegern sehr zu schaffen. Aaron musste leider Außenlanden, Christian und Michael kämpften sich um ihr Vorhaben zu schaffen, siebeneinhalb Stunden durch. Richard kam auch etwas eher mit der ASG 29 zurück. So hatte Marius noch die Chance, unser neues Flugzeug zu fliegen. Das freute ihn sehr. Damit hatte er an diesem Tag nicht gerechnet. Eva ist mit der ASK 21 über eine Stunde in der Luft gewesen. Der Flugtag war ein langer Tag gewesen, auch wenn er bedingt durch den Zug der Kühe, kurzfristig abgebrochen werden musste. Für fast jeden hatte sich der Wunsch für diesen Tag erfüllt und war in der Luft. Die Flugzeuge wurden in die Halle gebracht, alle Tore verschlossen und Silvia unsere neue Kantinenwirtin hatte das essen fertig. Es war warm, die Abendsonne schien durch die Bäume. Die Stühle wurden weit auseinandergerückt und man saß noch lange zusammen und tauschte seine fliegerischen Erlebnisse aus.

Frischer Wind, neue Energie und frei

Lukas saß auf seinem Motorroller und war auf dem Weg zu seinem Hobby. Der Morgen war noch kühl, aber die Landschaft stand in einem satten Grün und die Rapsfelder waren gerade noch in gelber Blüte. Das Frühjahr hatte vor langer Zeit schon begonnen, denn es war inzwischen Mai und Lukas überlegte wieviel Wochen es wohl her ist, wo er das letzte Mal geflogen war. Lukas bog mit dem Motorroller in das Fliegerlager ein. An der Eingangstür zum Haupthaus stand Stefan mit mehreren Schriftstücken in der Hand. Stefan begann das Briefing damit, dass seit Vereinsbeginn, es noch nie eine so lange Winterpause gab. Schuld allein daran ist nur Sars-CoV-2", für die fast acht Monate. Zwei Tage zuvor, kam vom Regierungspräsidenten die Mitteilung, dass der Segelflugsport wieder frei gegeben wurde. Unser Vorstandsrat schloss sich sofort zusammen und verabredete sich kurzfristig für Freitagabend. Der Maßnahmenkatalog war lang und es war diffizil den Flugbetrieb so einzuteilen, dass alles berücksichtigt wurde. Zu später Stunde stand das Programm und an diesem Morgen präsentierte Stefan es allen Beteiligten. Dieser Sport ist unsere große Leidenschaft und das Abenteuer, dass der Sport uns gibt, lieben wir. Die gemeinsame Zeit genießen wir, wie in jeder guten Freundschaft, sehr. Jetzt standen wir in über 2 m Abstand auf dem Hof verteilt, was ganz ungewöhnlich war und hörten Stefan zu, was alles berücksichtigt werden muss von Desinfektion, über Maskenschutz und Abstandsregeln. Wir gingen zur Startstelle Süd-Ost und bauten dort auf. Michael und Stephan Johannes waren Fluglehrer. Die Flugtage liefen reibungslos. Jeder passte auf, dass die Regeln nicht verletzt wurden, denn zu kostbar ist uns der Sport, als dass er gleich wieder gesperrt werden könnte. Gelohnt haben sich die Flugtage auch für Fabian. Gleich am zweiten Flugtag, flog er sich frei, dafür gratulieren wir ihm ganz herzlich. Glücklich über den Erfolg, kann er für die Zukunft, jetzt oft allein fliegen, außer ein paar noch vor ihm liegenden fortlaufenden Ausbildungsflügen, die muss er noch mit Lehrer machen. Es war ein schönes Wochenende, alle Überprüfungsflüge der Teilnehmenden sind geschafft. Jeder ist, so wie es uns versprochen wurde, in die Luft gekommen. Für das kommende Wochenende, soll das Wetter auch wieder gut werden, wir freuen uns drauf.

Flugsportvereinigung Kassel-Zierenberg lädt ein zum vierten HLB FI Auffrischungsseminar

 

Zu der Veranstaltung des vierten HLB FI Auffrischungsseminares vom Hessischen Luftsportbund e.V., hatten wir, die Flugsportvereinigung, Kassel-Zierenberg, am vergangen zweiten Märzwochenende, eingeladen. Viele Segel- und Motorfluglehrer aus Nordhessen, sind der Einladung gefolgt und haben in einem zweitägigen Seminar von mehreren Referenten spannende Beiträge verfolgt. Am ersten Veranstaltungstag begrüßte Stephan Johannes, Ausbildungsleiter und Organisator des Seminares, alle Teilnehmer und gab den Verlauf sowie die Organisation der zwei Tage bekannt. Stephan Johannes hatte sich schon im Vorfeld für die Anmeldungen, Übernachtungen und über die Zusammenstellung des Programmes der Vortragstage gekümmert. Die Vortragsreihe begann Benjamin Schaum über verdeckte medizinische und psychische Risikofaktoren in der Flugausbildung. Weitere Beiträge waren von Karl-Heinz Apel mit dem Vorträgen neues aus dem Referat der Ausbildung und Lizenzen Sailplane Rulebook, über Lehrmethoden für Pilotenausbildung im Cockpit und im Unterrichtsraum. Auch berichtete er über Kollisionswarner der Bord- und bodengestützte Geräte. Von unserem Verein berichteten Florian Kaiser über Unfallgeschehen mit einer Detailbetrachtung und Stefan Krull über einheitliche Ansprache in der Platzrunde. An beiden Veranstaltungstagen gab es zu jedem Vortrag Diskussionen und Vorschläge zu den Referaten, aus eigenen Erfahrungen am Flugplatz und im Flugbetrieb. Alexander Kaps hatte sich am zweiten Tag dem Thema ein Streifzug durch luftrechtliche Untiefen gewidmet. An diesem gesamten Wochenende, zu den Pausen und zu jedem Abschluss des Veranstaltungstages, sorgten Sylvia und Andrea mit viel Mühe und Sorgfalt in der Küche für die guten warmen Mahlzeiten, für Getränke und für leckeren Kuchen. Zum Abschluss bedankte sich Stephan Johannes bei allen Teilnehmern, für die guten Ausarbeitungen, für die rege Beteiligung, für das Feedback sowie auch für die Lösungsvorschläge und die Umsetzungsmöglichkeiten dazu.